Behandlung - Medikamente

Schuppenflechte-Medikamente:So wirken Tabletten und Spritzen

Zeigt die äußerliche Behandlung der Schuppenflechte keinen ausreichenden Erfolg, kommt die systemische Therapie zum Einsatz. Hier verordnet der Arzt Medikamente, die innerlich wirken und auf das Immunsystem gerichtet sind.

Liegt eine mittelschwere bis schwere Schuppenflechte vor, sollte eine systemische Therapie in Betracht gezogen werden. Diese wird in die klassische und die Biologika-Therapie unterteilt.

Bei der systemischen Therapie der Psoriasis werden die Medikamente in Form von Tabletten, Spritzen oder Infusionen verabreicht und nicht von außen auf die Haut aufgetragen. Welche Wirkstoffe sind empfehlenswert?

Wenn die rein äußerliche Behandlung nicht mehr ausreicht oder eine mittelschwere bis schwere Form vorliegt, verordnet der Arzt Spritzen, Tabletten oder Infusionen gegen Schuppenflechte, die innerlich angewendet werden - und so im gesamten Körper wirksam werden.

Da immunologische Prozesse eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Psoriasis spielen, setzt die Wirkung der meisten Medikamente gegen Schuppenflechte am Immunsystem an.

Die Schuppenflechte-Medikamente, die bei der klassischen systemischen Therapie zum Einsatz kommen, haben eine immunsuppressive Wirkung - das heißt, sie unterdrücken das Immunsystem.

Intensive Forschung und die Möglichkeiten der Molekularbiologie ermöglichen es, neuartige Schuppenflechte-Medikamente zu entwickeln - die sogenannten Biologika. Diese aus Zellkulturen gewonnenen Proteine oder Antikörper greifen sehr gezielt in die Immunregulation ein.

Dank der Entwicklung der Biologika kann die Schuppenflechte heute sehr gut behandelt werden. So ist es mittels Biologika möglich, innerhalb einiger Wochen eine Linderung der Symptome von mindestens 75, teilweise sogar bis zu 90 Prozent zu erreichen.

Quellen: